Die Gemeinde

Erstmals urkundlich erwähnt ist Dreislar am 10.11.1388. Priorin Jutta von Anröchte und Propst Franko von Schellenberg verpfändeten 1388 ein Gut zu Dreislar an den Medebach Bürger Heinemann Hagemeister. Die ersten Siedler sollen zunächst 3 Höfe errichtet haben. Daraus resultiert der Name Dreihauslar (Dreislar,Draislar, Dreißler, Dreixlar“). Keltisch übersetzt bedeutet der Name unseres Ortes Kleinwasserflur -„dra“ = klein, „ais“ = Wasser, „lar“ = Flur.

Eine Legende besagt, das Dreislar schon weitaus älter ist. Demnach soll der hl. Erzbischof Severinus von Köln (348 – 403) als Knecht eines Hofbesitzers zu Dreislar beim Pflügen durch einen Vogel vernommen haben, dass er Bischof zu Köln werden solle. Severinus spricht zu seinem Herrn: „Das ist so unmöglich als dass die Pflugrute, welche ich in die Erde stecke, Blätter treibe“. Als er die Rute in die Erde stößt, sprossen sogleich Blätter. Das Pferd scharrte mit den Hufen und hervor kam eine nie versiegende Quelle. – Daher der Severinusbrunnen am Pfarrheim.

Die Kirchengeschichte ist auf das Augustinerinnen-Kloster Glindfeld zurückzuführen. Im Jahre 1499 wurde das Kloster dem Kreuzherrenorden übergeben. Geistlich und seelsorgerisch wurde der Ort bis zur Säkularisation (1804) von den Patres des Klosters Glindfeld betreut. Danach gehörte Dreislar zum Dekanat und zur Pfarrei Medebach.

Zurzeit leben ca. 340 Einwohner in der Gemeinde, davon sind ca. 290 Katholiken.

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