Hesborn Dorfansichten© Rita Maurer

Rückblick auf die Abschiedsfeier von Elisabeth Kissner

Viele Worte des Dankes

Mit einer liebevoll gestalteten Feier wurde die beliebte Gemeindereferentin Elisabeth Kissner (66) in den Ruhestand verabschiedet. Nach dem festlichen Gottesdienst mit Messdienereinführung und musikalischer Begleitung durch den Chor „Incantabimus“ gab es einen Empfang mit bewegenden Dankesreden im Pfarrheim.

Für viele Medebacher in der Kernstadt und den Ortsteilen ist Elisabeth Kissner ein wichtiges Gesicht der katholischen Gemeindearbeit. Die beliebte Gemeindereferentin hat in ihren 24 Dienstjahren unzählige Gottesdienstbesucher, Firmlinge und Kommunionkinder mit Herzblut und Zugewandtheit begleitet und sich um die ihr anvertrauten Menschen aller Generationen gekümmert.

Vor allem die Jugendarbeit lag ihr dabei besonders am Herzen. „Damit das Leben junger Menschen gelingt“ – dieser Leitsatz fasst zusammen, worum es ihr bei der Jugendarbeit der katholischen Kirchengemeinde Medebach und ihrer pastoral-pädagogischen Arbeit an der Hanse-Grundschule ging: Junge Menschen ein Stück ihres Lebensweges begleiten, ihnen Christus nahebringen und sie spüren lassen, dass sie als Christen nicht allein unterwegs sind. Im Pfarrheim bedankten sich viele Weggefährten und Weggefährtinnen für Jahrzehnte guter Zusammenarbeit vor Ort mit Abschiedsgeschenken und um ihre Arbeit zu würdigen. Dabei zählten sie noch einmal ihre vielen Aufgaben auf: Elisabeth Kissner war für die Ehrenamtlichen in den Gemeinden zuständig und stand Hilfesuchenden immer mit großem seelsorglichem Geschick zur Seite. Des Weiteren begleitete sie dort auch die Kinderkirchen und leitete die Kommunion- und Firmvorbereitung in den Gemeinden des Pastoralverbundes federführend. Außerdem rief sie, neben vielen anderen Aufgaben, die Lichterwallfahrt, die gerade zum 17. Mal gestaltet wird, ins Leben und half bei der Entwicklung und Durchführung der Exerzitien im Alltag während der Fastenzeit. Das sind geistliche Übungen mitten im Alltag, die dabei helfen Gott im ganz normalen Leben zu entdecken.

Elisabeth Kissner sah ihren Beruf immer als Berufung und erklärte in ihrer Rede: „Mir war es immer wichtig zu zeigen, dass wir in den Gemeinden mit Jesus auf dem Weg sind. Wenn wir Dinge in der Gemeinde tun, muss uns immer bewusst sein, dass wir im Auftrag Jesu handeln und Vieles nur mit seiner Hilfe möglich ist. Dann ist auch die Lebendigkeit spürbar, die Jesus für die Gemeinde haben möchte.“

Sie hat ohne Zwei­fel sehr viel bewegt und wird eine gro­ße Lücke hin­ter­las­sen. Das wurde durch die Anwesenheit zahlreicher Gemeindemitglieder, Ehrengäste und Mitglieder des Pfarrgemeinderats und des gesamten Pastoralteams, während ihrer Verabschiedung, bei den Dankesreden, bestätigt. Pfarrer Dr. Achim Funder bedankte sich mit einer bewegenden und humorvollen Laudatio mit Segenswunsch.

Abschließend wünschten alle Redner und Rednerinnen der beliebten Gemeindereferentin wertvolle Begegnungen, Zeit für die Familie, für Freunde, für Entspannung und Hobbys sowie viele glückliche Momente für die kirchliche sowie die persönliche Zukunft. Elisabeth Kissner, die während ihrer Amtszeit in Medebach drei Pfarrer erlebt hat, zeigte sich von der ihr entgegengebrachten Anerkennung sichtlich gerührt und freut sich nun auf mehr Zeit mit ihrem Mann.

 

Text von Kerstin Neumann-Schnurbus

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